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AKTUELLES

Aktuelles

Professor Janez Stergar erhielt 12. Julius-Kugy-Preis

20. Jun, 2018

Vergangenen Dienstag fand in den Räumlichkeiten des BG/BRG für Slowenen in Klagenfurt die feierliche Verleihung des Julius-Kugy-Preises statt. Unter Beisein zahlreicher Ehrengäste nahm Professor Janez Stergar die Ehren-Urkunde der Gemeinschaft der Kärntner Slowenen und Sloweninnen (SKS) entgegen.

Sein grenzüberschreitendes, auf Sprachen und Kulturen des Alpen-Adria-Raumes bezogenes Wirken und Publizieren, seine vielfältigen Tätigkeiten im Vereins- und Verlagswesen, seine umfangreichen Publikationen sowie seine langjährige, schon in seiner Studienzeit begründete Verbundenheit mit Persönlichkeiten und Organisationen der Kärntner SlowenInnen und der SlowenInnen aus dem gesamten Alpen-Adria-Raum – für all diese Verdienste wurde Janez Stergar vergangenen Dienstag seitens der Gemeinschaft der Kärntner Slowenen und Sloweninnen (SKS) mit dem Julius-Kugy-Preis bedacht.

„Mit seinem völkerverbindenden Wirken und Schaffen als Historiker sowie als anerkannte und geachtete Persönlichkeit hat Prof. Janez Stergar jene Fundamente wesentlich mitgeprägt, die den heutigen Generationen das Pflegen und Weitertragen des kulturellen Erbes Europas ermöglichen und den besonderen Wert der sprachlichen und kulturellen Vielfalt im alpen-adriatischen Raum nicht nur deutlich erkennen lassen, sondern zur einer vertieften gelebten Nachbarschaft und zum Entdecken und Annehmen unserer eigenen Identitäten und Sprachen ermutigen und führen. Wenn wir nun in Kärnten verstärkt zusammengerückt sind und gemeinsam in eine bessere, fruchtbringende Zukunft den Schritt gesetzt haben, dann wohl in der Überzeugung, dass der Weg der Gemeinsamkeit, der Zusammenarbeit, des Miteinanders, unabhängig von sprachlichen, religiösen oder ideologischen Überzeugungen, unser Weg der Zukunft sein wird“, fand der Obmann der Gemeinschaft der Kärntner Slowenen und Sloweninnen, Bernard Sadovnik, in seiner Begrüßung wertschätzende Worte über die Tätigkeiten des Preisträgers.

In seiner wertschätzenden Laudatio blickte der stellvertretende SKS-Obmann dr. Reginald Vospernik auf das bisherige Leben und Schaffen des Preisträgers zurück, mit dem er seit langen Jahren freundschaftlich verbunden ist:
„Der 1948 geborene Janez – in wenigen Tagen wird er seinen siebzigsten Geburtstag feiern – ist seit Jugendtagen mit den Kärntner Slowenen in Freundschaft verbunden und der Alpen-Adria Idee in Wort und Tat verpflichtet. Schon als Student der Geschichte, Geographie und Soziologie war ihm das Kennenlernen von Menschen und Kulturen seiner engeren und weiteren Heimat Auftrag und Verpflichtung. Daher rührt auch seine langjährige Verbundenheit mit dem nachbarschaftlichen Lebensraum der Kärntner Slowenen und ihrer kulturellen Artikulation. Der in fünf Sprachen in Wort und Schrift versierte Kugy-Preisträger war beruflich bis zu seinem Ruhestand für das Institut für Nationalitätenfragen in Ljubljana tätig, entwickelte aber darüber hinaus vielfache Tätigkeiten und Interessen als Präsident des Klubs der Kärntner Slowenen und als Befürworter eines Dialogs mit den deutschsprachigen Nachbarn.“

Angesichts der Preisverleihung gratulierten dem Preisträger u.a. der Generalkonsul der Republik Slowenien, Milan Predan, die Konsulin Jasna Goličič-Bakovnik, der Büroleiter des slowenischen Präsidenten, Bojan Žekš, der Abgeordnete des slowenischen Nationalrates, Bogomir Vnučec, der Vetreteter des slow. Bundesrates, Jožef Česnik, der Vertreter Janez Janšas, Mirko Petek, der Präsident des Kärntner Landtages Reinhart Rohr, LAbg. Anna Blatnik, Landesrat Daniel Fellner, Domdekan Michael Krištof, Brigadier Willibald Liberda, die stellvertretende Obfrau der SKS, Zalka Kuchling, sowie zahlreiche weitere Ehrengäste.

Musikalisch umrahmt wurde die feierliche Verleihung vom Quintett „Donet“.

MEDIENECHO:

ORF - Slowenische Programme

RTV SLO

ORF - Slovenski spored

Julius-Kugy-Preis für Professor Janez Stergar

04. Jun, 2018

Die Gemeinschaft der Kärntner Slowenen und Sloweninnen verleiht heuer zum 12. Male den Julius-Kugy-Preis, der nach dem bekannten Alpinisten und Pionier der Julischen Alpen sowie multikulturell wirkenden Buchautor Julius Kugy (1858 – 1944) benannt ist.

Er ist Persönlichkeiten aus dem Alpen-Adria-Raum zugedacht, die durch ihr Wirken die Idee der Mehrsprachigkeit und kulturellen Mannigfaltigkeit gelebt haben und leben und die durch ihr Vorbild das verständnisvolle und gleichberechtigte Zusammenwachsen verschiedener Völker und Volksgruppen im Alpen-Adria-Raum fördern.

Den Julius-Kugy Preis 2018 erhält Professor Janez Stergar aus Ljubljana/Laibach für sein grenzüberschreitendes, auf Sprachen und Kulturen des Alpen-Adria-Raumes bezogenes Wirken und Publizieren, für seine vielfältigen Tätigkeiten im Vereins- und Verlagswesen, seine umfangreichen Publikationen sowie für seine langjährige, schon in seiner Studienzeit begründete Verbundenheit mit Persönlichkeiten und Organisationen der Kärntner SlowenInnen und der SlowenInnen aus dem gesamten Alpen-Adria-Raum.

Die Gemeinschaft der Kärntner Slowenen und Sloweninnen möchte ihm für sein engagiertes und wertvolles Wirken mit der Verleihung des Julius-Kugy-Preises danken.

Die Verleihung erfolgt am Dienstag, den 19. Juni 2018, um 19.00 Uhr in der Aula des BG/BRG für Slowenen -  Prof.-Janežič-Platz 1, 9020 Klagenfurt/Celovec.

KIRSCHEN AUS GORIŠKA BRDA IM ZEICHEN DER ALPE-ADRIA-ZUSAMMENARBEIT

28. Mai, 2018

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Goriška Brda lud das Alpe-Adria-Zentrum für grenzüberschreitende Kooperation (AACC) heuer vom 24. bis 27. Mai wieder nach Klagenfurt, Villach und Tschepitschach bei Globasnitz auf das traditionelle Kirschenfest.

Süße Kirschen, ausgezeichneter Wein und Prosciutto aus Goriška Brda sowie die Jauntaler Haussalami – von diesen Köstlichkeiten ließen sich heuer wieder hunderte BesucherInnen der Kirschenfeste verwöhnen, die an drei Kärntner Standorten durchgeführt wurden.

Sehr zufrieden über das große Interesse zeigte sich der Globasnitzer Bürgermeister und Obmann des Alpe-Adria-Zentrums für grenzüberschreitende Kooperation, Bernard Sadovnik: „Die Kirschenfeste sind nicht nur ein Gewinn für Villach, Klagenfurt und die Gemeinde Globasnitz, sondern zeugen auch von der hervorragenden Zusammenarbeit im Alpe-Adria-Raum.“

Auch zahlenmäßig lässt sich der Erfolg in Worte fassen: So werden auf den Festen jährlich mehrere Tonnen Kirschen verkauft.

Den heurigen Veranstaltungsreigen krönte das Kirschenfest in Tschepitschach bei Globasnitz, das im Rahmen des traditionellen Mähwettbewerbs des slowenischen Kulturvereins „Edinost St. Stefan/Šteben“ durchgeführt wurde.

Mehr Infos finden Sie unter: www.aacc.co.at

DIE KIRSCHEN LOCKEN WIEDER

17. Mai, 2018

Dass süße Kirschen aus Goriška Brda eine starke Anziehungskraft besitzen, haben sie in den letzten Jahren im Rahmen der Kirschenfeste in Kärnten bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die gute Nachricht: Es gibt auch heuer wieder drei Hochfeste des Genusses – in Klagenfurt, Villach und der Gemeinde Globasnitz.

Kirschen, Wein, Karstschinken und andere Köstlichkeiten aus Goriška Brda sowie Jauntaler Salamispezialitäten – all dies können Sie im Rahmen der traditionellen Kirschenfeste genießen, die alljährlich vom Alpe-Adria-Zentrum für grenzüberschreitende Kooperation (AACC) in Zusammenarbeit mit den Städten Klagenfurt, Villach und der Gemeinde Brda veranstaltet werden. Über den Erfolg der Veranstaltung lässt man am besten die Zahlen sprechen: Jährlich werden auf den Festen mehrere tausend Kilogramm Kirschen verkauft.

Vom ausgezeichneten Geschmack der „Perlen aus Goriška Brda“ können Sie sich heuer gerne im Rahmen dreier Kirschenfeste überzeugen:

Am Donnerstag, den 24. Mai, am Neuen Platz in Klagenfurt (9.00-13.00 Uhr),
am Samstag, den 26. Mai, in Villach (Hans-Gasser-Platz), 9.00 – 14.00 Uhr,
sowie am Sonntag, den 27. Mai, von 14.00 - 17.00 Uhr im Rahmen des Mähwettbewerbs des slowenischen Kulturvereins „Edinost St. Stefan/Šteben“ in Tschepitschach bei Globasnitz (GH Juenna).

Mit der Veranstaltung dieser Feste wird gleichzeitig eine alte Tradition belebt: Schon zu Zeiten der Monarchie haben Bäuerinnen und Bauern im Frühling Kirschen aus Goriška Brda in Klagenfurt und Wien verkauft.

Hier geht´s zur EINLADUNG!

Mehr Infos finden Sie unter: www.aacc.co.at

Wir haben es geschafft: Initiative „Minority Safepack“ schafft über eine Million Unterschriften!

04. Apr, 2018

Bereits sechs Tage vor dem offiziellen Ende der „Minority SafePack“-Initiative ist es gelungen, die geforderte Anzahl an einer Million Unterschriften zu erreichen. Europaweit haben 1.215.879 Menschen die Initiative mit ihrer Unterschrift unterstützt, wobei elf Staaten die vorgesehene Minimalgrenze an Unterschriften erreicht haben. Die Petition erfüllt somit alle Bedingungen, um von der Europäischen Kommission behandelt zu werden.

Ziel der Initiative war es, dass die Europäische Union sich vermehrt der Förderung und dem Schutz der Minderheitenrechte sowie der kulturellen und sprachlichen Diversität widmen möge. Dies würde auch politische Maßnahmen im Bereich der Regional- und Minderheitensprachen, der Bildung und Kultur, der regionalen Politik, der Zusammenarbeit, der Gleichheit, der Gestaltung audiovisueller und anderer Medieninhalte, aber auch der regionalen Hilfe, beinhalten.

Die Initiative forderte u.a. die Finanzierung von Programmen kleinerer Sprachgemeinschaften, die Gründung eines Zentrums für Sprachdiversität sowie europäische Leitlinien für den Schutz der kulturellen und sprachlichen Vielfalt.

Insgesamt konnten elf Staaten das nationale Minimalziel der gesammelten Stimmen erreichen: Rumänien (303,695 Stimmen), Slowakei (57,890), Ungarn (569,813), Litauen (8,252), Kroatien (18,884), Spanien (53,772), Dänemark (12,194), Bulgarien (25,691), Lithuania (20,284), Slowenien (6,895), und – am letztmöglichen Tag - Italien (60,545). Am meinsten Stimmen konnten in Ungarn (569.813) gesammelt werden, am wenigsten in Zypern(36).

Mit mehr als einer Million Unterschriften hat die Initiative somit alle Bedingungen erfüllt, um von der Europäischen Kommission behandelt zu werden. In den nächsten Tagen werden die Unterschriften genau kontrolliert.

Mehr Infos finden Sie unter www.minority-safepack.eu oder hier!

 

WissensPotenziale: Welches Wissen und Können brauchen wir heute?

16. Feb, 2018

Ende Dezember 2017 erschien die neueste Publikation in der Reihe „Materialien zur Erwachsenenbildung" des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (damals noch BMB). Die Studie „WissensPotenziale – Grundlagen von Wissen und Können" konzentriert sich darauf, die Austauschprozesse zwischen Wissen und Können herauszuarbeiten.

Suche nach Grundfragen des Wissens und Könnens (Text: Karin Kulmer)

In öffentlichen Diskussionen ist oft eine vereinfachende Gegenüberstellung von Wissen und Können zu beobachten: Humanistisches Bildungsideal auf der einen Seite tritt utilitaristischer Kompetenzorientierung auf der anderen Seite gegenüber. Diese verkürzte Darstellung, so die Autorinnen, lenke von realen Problemen ab, nämlich: „dass Wissen durch Verwertbarkeitszwang entsorgt wird und Können ausschließlich auf wechselnde Marktbedürfnisse reduziert wird."

 

Welches Wissen und Können brauchen wir heute, um nicht nur unser Leben zu bewerkstelligen, sondern die Verhältnisse auch zu verstehen und so Optionen zu ihrer Gestaltung ausmachen zu können? Gitta Stagl und Eva Ribarits widmen sich dem Thema auf vier Ebenen, die gleichzeitig wichtige Grundlagen für Wissen darstellen: Mehrsprachigkeit, Transdisziplinarität, Geschichtlichkeit und das Erzählen von Geschichten.

 

 

Quelle: https://erwachsenenbildung.at/ (Autorin/Text: Karin Kulmer)

Mehr Infos zum Thema finden Sie hier.

 

IHRE STIMME FÜR DIE MINORITY SAFEPACK KAMPAGNE

10. Jan, 2018

Bereits am 30. Oktober 2017 fand in Wien der offizielle Start der Minority SafePack Initiative in Österreich statt. Im Rahmen der Kampagne unter dem Motto "Meine Sprache ist ein Teil der Vielfalt Europas" sollen europaweit mindestens eine Million Unterschriften gesammelt werden. Ziel der Initiative: Förderung und Schutz der europäischen Minderheiten, denen in Europa rund 50 Millionen Menschen angehören.

Die breite Initiative, die von den Mitgliedern der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) initiiert wurde, wird von allen sechs autochthonen Minderheiten Österreichs mitgetragen. So wurde das Projekt auf der Konferenz von VertreterInnen der Kärntner Slowenen und Burgenlandkroaten, dem Präsidenten der FUEN Lorant Vincze, von Südtirols Alt-Landeshauptmann Luis Durnwalder, FUEN-Vizepräsident Daniel Alfreider und dem Obmann des Rates der Kärntner Slowenen, Valentin Inzko, präsentiert.

Die österreichische Kampagne, deren Ziel das Sammeln von 13.500 Unterschriften ist, steht unter dem Motto „Meine Sprache ist ein Teil der Vielfalt Europas“. Sie wird u.a. mit einem mobilen Pavillon durch Österreich touren und der österreichischen Bevölkerung das wichtige Thema dieser Initiative näherbringen. „Die Minority SafePack Initiative wird auch vom Österreichischen Volksgruppenzentrum, der österreichischen Hochschülerschaft und vielen anderen Organisationen beworben“, so Gabriella Novak-Karall, Sprecherin des Österreichischen Unterstützungskomitees.

Im Rahmen der Konferenz bedankte sich der Präsident der FUEN, Loránt Vincze, bei den Vertretern der lokalen Organisatoren und umschrieb drei wichtige Aspekte der Initiative. „Die MSPI ist ein Projekt der Zukunft und eines neuen Europas. Wir möchten die Gleichstellung von Minderheitengruppen mit der Mehrheit in der europäischen Gesellschaft. Weiters ist die MSPI ein Projekt der Hoffnung. Die Minderheiten in den Mitgliedsstaaten wollen von der Europäischen Kommission keine Ausreden mehr hören über ihre Unzuständigkeit im Bereich der Minderheitenrechte. Und zuletzt ist die MSPI ein Projekt der Solidarität. Es gibt viele anerkannte Minderheiten, allerdings auch viele, die nicht anerkannt sind – für die dieses Projekt eine Hoffnung ist, um gleiche Rechte zu erhalten“, betonte Vinzce.

Mehr Infos finden Sie unter: www.minority-safepack.eu.

Voten auch Sie! Jetzt unter: https://ec.europa.eu/citizens-initiative/32/public/#/!

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